Dank der Telekom und ihrer hochmodernen Glasfasertechnik bekomme ich leider kein (hochmodernes) DSL. Nachdem ich mich nach Alternativen umgeschaut habe und feststellen musste, dass es kaum welche gibt (da anscheinend auch die Kabelgesellschaften trotz DVB-T noch genügend Kunden zu haben scheinen und somit Internetzugänge über Kabel ebenfalls noch Mangelware sind), habe ich mich entschlossen einen Internetzugang über UMTS zu buchen.
UMTS bietet ungefähr die 6fache ISDN-Geschwindigkeit. Das neuere UMTS Broadband (HSDPA) bietet sogar bis zu 1,8 Mbit/s und ist somit durchaus vergleichbar mit DSL-Anschlüssen. Der Ausbau hat allerdings wohl gerade erst begonnen.
Nach einem Preis- und Verfügbarkeitsvergleich habe ich mich für einen Zugang von Vodafone entschieden, der nach verbrauchtem Volumen abgerechnet wird (5 GB inklusive für 29 EUR). Als Endgerät habe ich die Vodafone Easybox genommen. Die Box ist eine "Globesurfer Icon" von der Firma Option und wird per USB an den Rechner angeschlossen. Und das schöne: Sie läuft unter Linux ;-)
Eine Anleitung für Linux gibt's unter http://www.schlenn.net/tech/vodafone_easybox/linux/.
Eine Anleitung für Windows/DFÜ-Netzwerk gibt's unter http://www.schlenn.net/tech/vodafone_easybox/win/.
(c) Michael Schlenstedt