Wanderung No. 1

Zusammenfassung:

Diese Wanderung führt vorbei an dem wohl meist fotographiertesten Motiv des ganzen Elbsandsteingebirges: Der Bastei. Sie bietet aber auch gleich zu Beginn einen wunderbaren Panorama-Blick auf die Elbe, ie sich hier in einer weiten Kurve durch das Gebirge schlängelt. Weiter eht es durch dicht bewaldetes Gebiet am Amselsee vorbei, wo im Sommer eine Bootsfahrt zur Entspannung einlädt.

Tourdaten:

Start / Ziel: Oberrathen Parken: Oberrathen direkt an der Elbe, kostenpflichtig
Einkehren: Mehrere Mögl. in Niederrathen, Bastei-Gaststätte Anfahrt: Mit dem Auto über die B172 über Struppen. Ebenfalls mit dem Schiff und der Bahn erreichbar. Von Oberrathen mit der Personenfähre bis Niederrathen (keine direkte Zufahrt mögl.).
Länge: 6,5 - 7 km Höhenprofil: Hoehenprofil
Gehzeit: 1,5 - 2 Stunden
Anspruch: Leicht, festes Schuhwerk empfohlen.
GPS: Track: Wanderung001.trk, GoogleEarth: Wanderung001.kml Besonderes: Felsenburg Neurathen (kostenpflichtig), Aussicht von/auf die Bastei
Literatur: Rother Wanderführer "Elbsandsteingebirge" von Franz Hasse, ISBN: 3-7633-4191-9 Karten: TK25 Wanderkarte Blatt 43 Sächs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Vordere Sächs. Schweiz 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Die Bastei 1:10.000 (Rolf Böhm)

Karten:

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Für größere Darstellung hier klicken. (c) Geobasisdaten: Landesvermessungsamt Sachsen, Dresden 2006 Für größere Darstellung hier klicken.

Wegbeschreibung:

Bild 2
Blick auf den Elbbogen bei Rathen
Zunächst geht es vom Parkplatz in Oberrathen direkt zur Elbe, von wo die kleine Personenfähre ablegt, die uns auf die andere Elbseite nach Niederrathen bringt. Die kurze Hin- und Rückfahrt ist mit 1,30 EUR pro Person günstig und bescherrt dem Wanderer gleich den ersten wunderschönen Blick auf die Wandfluchten und auf die Elbe. Die Fähre wird normalerweise umweltfreundlich als Gierfähre (Seilfähre) betrieben, nur in Ausnahmefällen kommt eine motorbetriebene Fähre zum Einsatz. In Niederrathen auf der anderen Elbseite angekommen geht es im Örtchen ein kleines Stück bergauf, bevor wir links in Richtung Amselsee und Amselrund abbiegen. Es geht ein kleines Stückchen am Bach entlang, bevor man auf das Kassenhäuschen der Felsenbühne trifft. Die Felsenbühne ist eine Naturbühne mit ca. 2000 Plätzen. Auf die Bühne hat man von der Felsenburg (siehe weiter unten) später noch eine schöne Aussicht. Wir biegen vor dem Kassenhäuschen scharf links auf die mit Holzstufen versehene Treppe hinauf zur Bastei ab (Wegmarkierung Blauer Strich und Roter Punkt). Während des Aufstiegs bieten sich zahlreiche Gelegenheiten zur Panoramaaussicht auf die Elbe. Besonders schön ist ein kleines Plätzchen, welches direkt vor einer Stahltreppe nach links abgeht.

Nach kurzer Zeit kommt man an der Felsenburg Neurathen vorbei. Der Besuch kostet zwar eine geringe Eintrittsgebühr, lohnt sich aber wegen der fantastischen Aussicht! Für Fotographen ist der Besuch ein Muss, da sie nur von hier aus den berühmten Blick auf die Bastei genießen können. Zahlreiche Tafeln und Schilder erläutern, wie die Burg früher aufgebaut und ausgestattet war. An zahlreichen Stellen lassen sich noch die alten in den Stein geschlagenen Vertiefungen erkennen, die früher Balken für Brücken und Wehrgänge aufgenommen haben. Nicht weit hinter der Felsenburg kommt man dann auf die Bastei zu. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick in das Elbtal.

Bild 1
Die berühmte Bastei
Nachdem man die Bastei hinter sich gelassen hat kommt man an der Gaststätte Bastei vorbei. Bei schönem Wetter lässt es sich hier wunderbar picknicken oder aber man genießt ein kühles, erfrischendes Bier in der Sonne vor der Gaststätte. Der Weg führt uns nun durch den Gebäudekomplex der Gaststätte und der Souveniergeschäfte vorbei Richtung Berghotel. Hinter dem Hotel biegen wir nach kurzer Zeit vor der Bushaltestelle rechts Richtung Schwedenlöcher ab. Die Wegmarkierung ändert sich hier auf Blauer Strich und Gelber Strich. Zum Glück wird es nun merklich einsamer auf dem Weg. Am Basteikreuz biegen wir rechts auf den Gansweg Richtung Schwedenlöcher ab (Wegmarkierung: Blauer Strich). Durch die Schwedenlöcher geht es nun auf einem verschlungenen Weg zwischen Felswänden weiter bis wir auf einen größeren Weg treffen. Wer Lust und Zeit hat, kann hier nach links einen kleinen Abstecher zum Amselfall (einem kleinen Wasserfall) machen, der eigentliche Weg führt uns jedoch nach rechts weiter Richtung Amselsee, immer der Wegmarkierung Gruener Strich folgend. Auf dem Amselsee (einem künstlichen Stausee) kann im Sommer eine kleine Bootsfahrt unternommen werden. Der Weg führt uns nun an der Bergwacht (im Schaufenster ist ein sehr interessanter Brief von der Gründung der Bergwacht in den 50'er Jahren ausgestellt) vorbei wieder Richtung Niederrathen. Mit der Fähre geht es dann wieder zurück nach Oberrathen.

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