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Herrliche Wanderung durch das obere Kirnitzschtal mit großartiger Aussicht am Königsplatz. Der Weg führt in weiten Teilen durch dicht bewaldetes Gebiet und direkt entlang der Kirnitzsch und der sächsisch-böhmischen Grenze. Ein weiterer Vorteil dieser Tour ist, dass auch während der Hochsaison kein Hochbetrieb herrscht. Da die Strecke über weite Teile an der Deutsch-Tschechischen Grenze entlang verläuft, bietet sich auch die Gelegenheit eines kurzen Grenzübertritts, um z. B. ein Picknick auf böhmischer Seite zu veranstalten.
| Start / Ziel: | Hinterhermsdorf, Buchenparkhalle | Parken: | Buchenparkhalle, kostenpflichtig |
| Einkehren: | Buchenparkhalle | Anfahrt: | Mit dem Auto über die B172 bis Bad Schandau, dann ins Kirnitzschtal bis Hinterhermsdorf. Mit den Buslinien R241 ab Pirna oder R268 und R269 ab Sebnitz |
| Länge: | 13,5 - 14 km | Höhenprofil: | ![]() |
| Gehzeit: | 2,5 - 3 Stunden | ||
| Anspruch: | Leicht, festes Schuhwerk empfohlen, teilweise verwurzelte Wege, kurze steile Treppe am Hermannseck | ||
| GPS: | Track: Wanderung002.trk, GoogleEarth: Wanderung002.kml | Besonderes: | Aussicht am Königsplatz |
| Literatur: | Rother Wanderführer "Elbsandsteingebirge" von Franz Hasse, ISBN: 3-7633-4191-9 | Karten: | TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Blatt 2 Hintere Sächs. Schweiz 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Hinterhermsdorf und die Schleusen 1:10.000 (Rolf Böhm) |
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| Für größere Darstellung hier klicken. (c) Geobasisdaten: Landesvermessungsamt Sachsen, Dresden 2006 | Für größere Darstellung hier klicken. |
Die Wanderung startet direkt auf dem Parkplatz der Buchenparkhalle. Wir verlassen den Parkplatz über
die Einfahrt und halten uns zunächst rechts. An der Wegabelung wählen wir den linken Weg. Nach
kurzer Zeit biegen wir rechts in Richtung Obere Schleuse ab (Wegmarkierung:
). Nach einem kleinen Anstieg erreichen wir den
Königsplatz. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die nähere Umgebung! Anschließend
folgen wir weiter der Wegmarkierung
in Richtung
Wettinplatz. Es geht hinunter und durch die hinteren Schweinelöcher (ein Platz, wo es seit jeher
zahlreiche Wildschweine gibt) zum Wettinplatz.

Abstieg am Hermannseck: Eng und sehr steil
Vom Wettinplatz aus gehen wir weiter Richtung oberer Schleuse bzw. Hermannseck (Wegmarkierung
weiterhin
). Am Herrmannseck lädt eine kleine
Schutzhütte zu einer Rast mit herrlicher Aussicht ein. Nach einer kleinen Stärkung gehen wir nun
abwärts durch die enge Schlucht über die Steigleiter hinunter. Es hat sich bewährt, die steile Leiter
rückwärts abzusteigen und einen eventuell breiten Rucksack vorher abzusetzen, ansonsten kann es
passieren, dass man stecken bleibt. Unten angekommen gehen wir rechts in Richtung Wolfsschlucht
weiter (Wegmarkierung:
). Oberhalb der Schlucht
geht es ein kurzes Stück weiter, bis wir den kleinen Felsentunnel an der Wolfsschlucht erreichen.
Hier hindurch und einige Treppen abwärts erreichen wir dann die Kirnitzsch. Es geht nach rechts
weiter, immer noch der Wegmarkierung
folgend.
Wir wandern nun entlang der herrlichen, still vor sich hingluckernden Kirnitzsch. Nach ein paar
Gehminuten weitet sich das Tal auf und man hat einen schönen Blick auf die Wiesen, durch die die

Frühjahrsstimmung: Kirnitzsch zwischen Wiesen
Kilnitzsch an dieser Stelle fließt. Auf Höhe der Rabensteine kommen wir nun an einer kleinen Brücke
vorbei, die auf die andere Seite des Flusses führt. Die Deutsch-Tschechische Grenze führt direkt
entlang der Kirnitzsch, sodass man mit Überqueren der Brücke das Staatsgebiet der Tschechei betritt.
Zum Glück sind die Zeiten streng bewachter Grenzübergänge zwischen Ost und West vorbei, und so weist
ein Hinweisschild des Zolls lediglich darauf hin, dass man beim Übertreten der Grenze die üblichen
Regeln befolgen muss (u. a. dürfen nur die für die Wanderung notwendigen
Gegenstände / Lebensmittel / Rauschmittel mitgeführt werden usw.). Eine kleine Hütte auf der
böhmischen Seite lädt wiederum zu einer kleinen Rast inklusive Grenzübertritt ein. An dieser Stelle
befand sich bis 1945 die kleine Siedlung Hinterdittersbach (Zadni
Jetrichovice). Das böhmische Gasthaus Kirnitzschschenke hat an dieser Stelle
leider ebenfalls schon lange geschlossen. Historisches zur Kirnitzschänke und
Hinterdittersbach findet sich auf der Homepage von Cornelus Zippe unter
http://www.czippe.homepage.t-online.de/HomepageClassic01/kirnitz.htm.
Der Weg geht kurz hinter der Brücke in eine Forststraße über. Wir biegen nach rechts ab und laufen
am Rudorfstein vorbei ein kurzes Stück auf dem Radweg durch das Elbsandsteingebirge, bevor der Weg
wieder mit der Wegmarkierung
ausgewiesen ist. Der
Weg führt teilweise auf der Forststraße entlang, teilweise kürzt er aber in Kurven auch abseits der
Straße ein wenig ab. Hinter einer Rechtsbiegung des Weges zweigen wir links auf den
markierten Weg ab, bevor wir wieder den Parkplatz an
der Buchenparkhalle erreichen.
(c) Michael Schlenstedt