Wanderung No. 3

Zusammenfassung:

Die Wanderung bietet einen herrlichen Ausblick vom Aussichtsturm auf dem Weifberg in alle Teile der sächsichen Schweiz. Anschließend geht es teils durch offenes Gelände, teils durch bewaldetes Gebiet am Weißbach entlang, der später in die Kirnitzsch mündet. Weite Teile der Wanderung verlaufen direkt an der sächsisch-böhmischen Grenze. Der Rückweg verläuft durch dicht bewaldetes Gebiet und bietet nochmals einen herrlichen Ausblick vom Taubenstein.

Tourdaten:

Start / Ziel: Hinterhermsdorf, Haus des Gastes Parken: Parkplatz am Haus des Gastes, kostenpflichtig.
Einkehren: Zahlreiche Gasthäuser in Hinterhermsdorf; Schäferräumicht Anfahrt: Mit dem Auto über die B172 bis Bad Schandau, dann ins Kirnitzschtal bis Hinterhermsdorf. Mit den Buslinien R241 ab Pirna oder R268 und R269 ab Sebnitz
Länge: ca. 12 km Höhenprofil: Hoehenprofil
Gehzeit: 3 - 4 Stunden
Anspruch: Leicht, festes Schuhwerk empfohlen
GPS: Track: Wanderung003.trk, GoogleEarth: Wanderung003.kml Besonderes: Aussichtsturm auf dem Weifberg, Aussicht am Taubenstein
Literatur: Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz Band 1, ISBN: 3-934514-08-1; Rother Wanderführer "Elbsandsteingebirge" von Franz Hasse, ISBN: 3-7633-4191-9 Karten: TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Blatt 2 Hintere Sächs. Schweiz 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Hinterhermsdorf und die Schleusen 1:10.000 (Rolf Böhm)

Karten:

map
Für größere Darstellung hier klicken. (c) Landesvermessungsamt Sachsen, Tk 1:25.000 (c) MagicMaps GmbH, Sachsen 3D. Das interaktive Kartenwerk Für größere Darstellung hier klicken. Erstellt mit GPSVisualizer.com

Wegbeschreibung:

Vom Parkplatz am Haus des Gastes gehen wir ein Stück Ortseinwärts zurück und biegen direkt hinter der Gaststätte "Zum Erbgericht" links in den Oberdorfweg ab. Nach kurzer Zeit kommen wir an einen wunderschön gestalteten Platz, an dem auch das herrschaftliche gelbe Pfarrhaus steht. Aus 2 Quellen fließen hier 2 kleine Bächlein quer über den Platz. Bild 1
Das Pfarrhaus in Hinterhermsdorf
Vom Platz aus gehen wir die Straße noch ein Stück weiter und erreichen den Wanderweg mit der Markierung Gelber Strich. Wir verlassen das Dorf und laufen zunächst durch ein wunderschönes Wiesental. Von hier aus sieht man schon unser erstes Ziel: Den Aussichtsturm auf dem vor uns liegenden Weifberg. Blickt man zurück hat man nochmals eine schöne Sicht auf Hinterhermsdirf. Nachdem der Weg eine scharfe Rechtskurve macht, zweigt auf der linken Seite (fast noch in der Kurve) der Roter Strich markierte Pfad zum Weifberg ab. Der kleine Weg geht zunächst steil bergauf (Tipp: Weiter oben ist eine Bank, von der man einen herrlichen Ausblick auf Hinterhermsdorf und die weitere Umgebung hat - ideal für eine kleine Rast) und verläuft dann nach einer Linkskurve kurz durch den Wald direkt zum Aussichtsturm. Wir steigen den 37m hohen Aussichtsturm hinauf und genießen eine traumhafte Aussicht weit nach Böhmen, zu den Tafelbergen und/oder zum großen Winterberg. An der Brüstung angebrachte Tafeln klären den Wanderer auf, welche bekannten Felsen und Berge man von hier aus sehen kann.

Nachdem wir die Aussicht genossen haben, steigen wir wieder ab und gehen das kurze Stück auf dem kleinen Pfad zurück zum Gelber Strich markierten Weg und biegen nach links in Richtung Schäferräumicht ab (Wegmarkierung ab jetzt Gelber Strich Roter Strich). An der Schäferräumicht bietet ein kleines Gasthaus eine erste Rastmöglichkeit, wir gehen weiter auf dem Folgenweg bis zur nächsten größeren Kreuzung, an der sowohl ein Wegweiser als auch eine kleine Schutzhütte steht. Wir biegen in den Bammelweg ab und folgen wieder der Markierung Gelber Strich. Der Weg geht steil inmitten eines schönen Waldes bergan. An der Kreuzung, wo unser Wanderweg die Kalkstraße schneidet, gehen wir halb links hinab ins Weißbachtal (Markierung weiterhin Gelber Strich). Am Bach angekommen geht es rechter Hand weiter. Der Weg führt direkt am Weißbach und an der Sächsisch-Böhmischen Grenze entlang. Wir passieren die Kalklöcher und kommen an einigen (stillgelegten?) Grenzübergängen vorbei. Nach einiger Zeit erreichen wir eine große Aue, an der der Weißbach in die Kirnitzsch mündet. Wir biegen rechts in den Langewiesenweg ab und folgen weiter der Wegmarkierung Gelber Strich.

Bild 2
Blick vom Aussichtsturm auf dem Weifberg
Nachdem wir ein paar Häuser passiert haben (auf der anderen Seite der Kirnitzsch befand sich bis zum 2. Weltkrieg die Siedlung Hinterdaubitz, http://www.czippe.homepage.t-online.de/HomepageClassic01/hintdau.htm), steigt der Weg kurz an, an der höchsten Stelle halten wir uns links und treffen wieder auf die Straße und auf den sogenannten Mönchskopf, den man gut an seinem großen Überhang, unter dem man eine Sitzgruppe aufgestellt hat, erkennen kann. Hinter dem Mönchsstein biegen wir links auf den Weg zur Niedermühle und Richtung Taubenstein ab, jetzt wieder der Wegmarkierung Gelber Strich  Roter Strich folgend. Wir treffen nach kurzer Zeit auf eine der ältesten Brettmühlen im Kirnitzschtal: Die Niedermühle, heute leider leerstehend. Der Weg führt zwischen den Gebäuden der Mühle entlang und verläuft dann hinter dem letzten Gebäude auf der rechten Seite oberhalb der Mühle weiter. Der Pfad trifft nach kurzer Zeit wieder auf den Fahrweg, am Wegweiser folgen wir dem Gelber Strich markierten Weg Richtung Taubenstein. Der Weg führt durch den Reißers Grund hinauf zur Aussicht auf dem Taubenstein, die nach kurzer Zeit rechts als kleiner Abstecher abgeht. Von hier aus geht es auf dem Lehmhübelweg mit der Markierung Gelber Strich zurück nach Hinterhermsdorf. Nachdem wir den Phöligstein passiert haben (ein Gedenkstein für einen verunglückten Waldarbeiter) ändert sich die Wegmarkierung auf Gelber
Strich Grüner Strich. Im Ort biegen wir am Wegweiser nach rechts ab und gelangen wieder zurück zum Parkplatz.

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