Wanderung No. 4

Zusammenfassung:

Die Wanderung durch das Wildensteiner Gebiet bietet herrliche Ausblicke vom kleinen Winterberg, führt durch zerklüftetes und bewaldetes Gebiet zum Neuen Wildenstein mit dem bekannten Kuhstall, einem Felsentor, welches in Kriegszeiten den Bewohnern der umliegenden Dörfern mit ihrem Vieh Unterschlupf bot. Der Wanderer kommt an vielen aus der Anfangszeit der touristischen Erschließung stammenden Bauten, wie den Gasthäusern am Beuthenfall und Lichtenhainer Wasserfall vorbei oder kann einen Blick auf die historische Kirnitzschtalbahn werfen, die bereits 1898 erbaut wurde und ursprünglich bis nach Hinterdittersbach führen sollte.

Tourdaten:

Start / Ziel: Lichtenhainer Wasserfall oder Beuthenfall Parken: Am Lichtenhainer Wasserfall oder am Beuthenfall, kostenlos.
Einkehren: Gasthof Lichtenhainer Wasserfall; Gasthof Kuhstall Anfahrt: Mit dem Auto über die B172 bis Bad Schandau, dann bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Mit den Buslinien R241 ab Pirna oder R260 ab Sebnitz. Mit der S-Bahn S1 ab Dresden oder mit dem Schiff bis Bad Schandau. Ab Bad Schandau mit der Kirnitzschtalbahn.
Länge: ca. 11 km Höhenprofil: Hoehenprofil
Gehzeit: 3 - 4 Stunden
Anspruch: mittel, einige steilere Anstiege, festes Schuhwerk empfohlen
GPS: Track: Wanderung004.trk, GoogleEarth: Wanderung004.kml Besonderes: Schöne Aussicht vom kleinen Winterberg und vom Kuhstall.
Literatur: Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz Band 1, ISBN: 3-934514-08-1 Karten: TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Blatt 1 Schramm- und Affensteine 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Schramm- und Affensteine 1:10.000 (Rolf Böhm)

Karten:

map
Für größere Darstellung hier klicken. (c) Landesvermessungsamt Sachsen, Tk 1:25.000 (c) MagicMaps GmbH, Sachsen 3D. Das interaktive Kartenwerk Für größere Darstellung hier klicken. Erstellt mit GPSVisualizer.com

Wegbeschreibung:

Bild 1
Kuhstall vom kl. Winterberg aus gesehen
Die heutige Wanderung beginnt am Lichtenhainer Wasserfall, zu Beginn der touristischen Erschließung der sächsischen Schweiz der Ausgangspunkt zahrlreicher touristischer Aktivitäten. Heute befindet sich hier noch eine beliebte Gaststätte. Alternativ kann die Tour auch am Beuthenfall begonnen werden. Zunächst folgen wir der Straße ein kurzes Stück zurück Richtung Bad Schandau bis zum Beuthenfall, das hier mal existente Gasthaus verfällt leider immer mehr. Gegenüber des ehemaligen Gasthauses überqueren wir die Kirnitzsch und wandern den mit Grüner Strich Roter Strich Grüner Punkt markierten Dietrichsgrund hinauf in den Wald. Der Weg führt uns anschließend ein längeres Stück weiter auf der breiten Zeughausstraße, bis wir an einer Schutzhütte auf den Roter Punkt-Wanderweg stoßen. Hier biegen wir rechts ab und laufen den Weg hinauf zum kleinen Winterberg.

Wir passieren die kleine Quelle des Eichenborns und anschließend den Königsweg. Jetzt windet sich der Weg zunächst in kleineren Serpentinen, dann als eiserne Stiege an der rechten Felswand hinauf zum kleinen Winterberg. Wer dem steinernen und bereits 1818 errichteten Pavillon einen Besuch abstatten möchte, geht kurz nach rechts und sucht den mit Grüner
Pfeil gekennzeichneten Pfad (schwer zu finden!). Der steinerne Pfad führt steil bergan, kurze Zeit später kann man den Pavillon schon erblicken. Nach dem Besuch steigen wir wieder ab und folgen dem unteren Fremdenweg (Markierung Roter Punkt). An den Ostabbrüchen des kleinen Winterbergs können wir herrliche Aussichten ins weite Umland genießen, die sich auch herrlich für eine kleine Rast eignen.

Nach einiger Zeit treffen wir auf den Reitsteig, hier biegen wir nach links ab und laufen ein kleines Stück Richtung großer Winterberg (Markierung Blauer
Strich Roter Punkt), bevor wir dann wiederum links in die sogenannten Heringslöcher auf den kleinen Pfad mit der Markierung Grüner Strich abbiegen. Wir folgen dem Weg durch den Quenengrund bis zu den Quenenwiesen, bei denen der Weg wieder auf die Zeughausstraße trifft. Hier biegen wir nach rechts ab und folgen der Straße ein kurzes Stück, an einer Schutzhütte geht es linker Hand Richtung Felsenmühle weiter. Nach einiger Zeit treffen wir auf der linken Seite auf den Roter
Strich markierten Wanderweg (Ferkelschlüchte), in den wir abbiegen. Wenig später biegt der Wanderweg nochmals nach links auf den Haussteig ab (weiterhin Roter Strich markiert). Am Ende des Weges treffen wir auf die Treppe, die uns steil hinauf auf den Neuen Wildenstein bringt. Oben angelangt kommt man direkt zum bekannten Kuhstall und zur Gaststätte. Es lohnt sich, noch weiter hinauf bis auf den Gipfel des Neuen Wildensteins zu gehen (Aufstieg im Kuhstall auf der "Himmelsleiter"). Von hier aus hat man nochmals einen herrlichen Ausblick. Vom Kuhstall geht es direkt zurück zum Lichtenhainer Wasserfall.

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