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Die Wanderung führt uns zum höchsten Punkt der sächsischen Schweiz (561,7 m) auf die beiden Zschirnsteine mit grandiosen Ausblicken tief in das umliegende Elbsandsteingebirge hinein. Auf dem Weg begegnen wir steinernen Zeugen der Vergangenheit: Schächers Kreuz und einem alten Wegweiser von 1840. Der Besuch der Kreusels- und Opfereiche führt uns ebenfalls weit in die Vergangenheit dieser sagenreichen Gegend.
| Start / Ziel: | Kleingießhübel | Parken: | Wanderparkplatz an der Bushaltestelle, kostenlos. |
| Einkehren: | Gaststätte Zschirnsteinbaude in Kleingießhübel | Anfahrt: | Mit dem Auto über die B172 bis Bad Schandau, dann weiter bis nach Krippen und Kleingießhübel. |
| Länge: | ca. 11 - 12 km | Höhenprofil: | ![]() |
| Gehzeit: | 4 - 5 Stunden | ||
| Anspruch: | leicht, festes Schuhwerk empfohlen | ||
| GPS: | Track: Wanderung007.gpx, GoogleEarth: Wanderung007.kml | Besonderes: | Aussichten von den Zschirnsteinen |
| Literatur: | Wander- & Naturführer Böhmische Schweiz, ISBN: 3-934514-09-X, Rother Wanderführer "Elbsandsteingebirge" von Franz Hasse, ISBN: 3-7633-4191-9 | Karten: | TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Hintere Sächsische Schweiz Blatt 1 (Sachsen Karthographie); Große Karte der Sächsischen Schweiz 1:30.000 (Rolf Böhm) |
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| Für größere Darstellung hier klicken. (c) Landesvermessungsamt Sachsen, Tk 1:25.000 (c) MagicMaps GmbH, Sachsen 3D. Das interaktive Kartenwerk | Für größere Darstellung hier klicken. Powered by Google.com |

Schächers Kreuz
Die Wanderung beginnt direkt am Parkplatz in Kleingießhübel. Wir halten uns vom Parkplatz aus kommend
zunächst links und gehen den Wiesenweg hinauf. Nachdem wir den grün markierten Wanderweg gekreuzt
haben geht es noch weiter geradeaus Richtung Hahnwiesen. Nachdem wir die Hahnwiesen passiert haben
kommen wir an einer Kreuzung an eine Schutzhütte, die Kalkbude.
Hier geht es rechter Hand Richtung großer Zschirnstein, wir gehen jedoch zunächst noch etwas weiter geradeaus zur Kreusels Eiche und zum Schächers Kreuz. Nach ca. 5 Minuten kommen wir an einer alten Wegsäule von 1840 vorbei, die uns mit einer Hand die Richtung nach Schöna weist. Weitere 5 Minuten später kommen wir am Schächers Kreuz und der Kreusels Eiche an. Der Stein wird bereits 1548 erwähnt und deutet wahrscheinlich auf einen Wegelagerer (Schächer) hin, der hier erschlagen oder ermordet wurde. 1549 wurde hier der Sohn des Schönaer Förster Kreusel von einem böhmischen Wilddieb ermordet. Die Eiche, die seinen Namen trägt (Kreusels Eiche) ist natürlich nicht so alt.
Nach diesem Exkurs in die frühe Geschichte der sächsischen Schweiz gehen wir das kurze Stück wieder zurück und biegen an der Kreuzung mit der Schutzhütte "Kalkbude" links Richtung großer Zschirnstein ab. Der Weg ist leider weiterhin unmarkiert. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns rechts und wandern stetig bergan Richtung großer Zschirnstein. An einer weiteren Kreuzung halten wir uns nun links.

Panoramablick vom gr. Zschirnstein
Nach einiger Zeit kommt von rechts der
markierte
Wanderweg, dem wir nach links auf den höchsten Punkt der sächsischen Schweiz (561,7 m) folgen. Oben
angekommen kommen wir direkt auf die bereits 1865 im Rahmen der Landesvermessung aufgestellte
Triangulationssäule zu. Hier haben wir einen großartigen Rundblick über weite Teile der sächsischen
Schweiz.
Wir laufen den gleichen Weg auf dem Hochplateau des großen Zschirnsteins zurück und folgen wieder
dem
markierten Weg. Wenn sich der Weg wenig später
gabelt halten wir uns links und steigen weiter bergab. Nach einigen Serpentinen treffen wir auf
einen breiten Weg, den wir ein Stück rechter Hand
markiert folgen. Kurze Zeit später zweigt ein Weg links Richtung kleiner Zschirnstein ab.
Die Strecke ist ab hier leider völlig unmarkiert und erfordert ein wenig Orientierungssinn. Wir
laufen geradeaus und halten und dann leicht rechts und laufen immer bergauf zum Riff des kleinen
Zschirnsteins, welches wir nach einiger Zeit erreichen. Es gehen mehrere kleine Trampelpfade hinauf
zum Riff, welchen Weg man nimmt ist dabei relativ egal. Oben angekommen lädt die herrliche Aussicht
zu einer kleinen Rast ein. Anschließend laufen wir linker Hand am Riff entlang (nicht nach rechts in
die Schlucht abbiegen!), passieren die alte Opfereiche und steigen nun steil bergab. Am Felsenfuß
biegen wir nach links ab. An einem auffälligen Felsblock steigen wir zu einer Schonung ab und nehmen
den Weg rechts zurück nach Kleingießhübel.
(c) Michael Schlenstedt