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Die drei Tafelberge Gohrisch, Papststein und Kleinhennersdorfer Stein in der nähe des 1. sächsischen Luftkurortes Gohrisch bieten auf ihren zerklüfteten Plateaus herrliche Ausblicke in die vordere Sächsische Schweiz, am Kleinhennersdorfer Stein erwarten den Wanderer tiefe und große Höhlen, die besonders für Kinder interessant sind.
| Start / Ziel: | Kurort Gohrisch | Parken: | Parkplatz an der Bushaltestelle, kostenlos. |
| Einkehren: | Zahlreiche Gaststätten in Gohrisch, Berggaststätte auf dem Papststein | Anfahrt: | Mit dem Auto über die B172 bis Königsstein, dann rechts abbiegen und weiter bis nach Gohrisch. Mit der S-Bahn S1 ab Dresden bis nach Königsstein, dann weiter mit dem Bus 244 bis Gohrisch. |
| Länge: | ca. 7 km | Höhenprofil: | ![]() |
| Gehzeit: | 3,5 - 4 Stunden | ||
| Anspruch: | Durch die Aufstiege zum Gohrisch und Papststein etwas anstrengender, festes Schuhwerk empfohlen | ||
| GPS: | Track: Wanderung009.gpx, GoogleEarth: Wanderung009.kml | Besonderes: | Aussichten vom Gohrisch und Papststein, Lichterhöhle (Taschen- oder Stirnlampe mitnehmen!). |
| Literatur: | Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz Band 2, ISBN: 3-934514-09-X | Karten: | TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Vordere Sächs. Schweiz 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Festung Königstein und die Tafelberge 1:10.000 (Rolf Böhm) |
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| Für größere Darstellung hier klicken. (c) Landesvermessungsamt Sachsen, Tk 1:25.000 (c) MagicMaps GmbH, Sachsen 3D. Das interaktive Kartenwerk | Für größere Darstellung hier klicken. Powered by Google.com |

Blick auf den Papststein
Unsere heutige Wanderung, die uns auf die Plateaus zweier bekannter Tafelberge
sowie zu einer großen Höhle führt, beginnt direkt am Parkplatz
bei der Bushaltestelle im 1. sächsischen Luftkurort Gohrisch. Der
Parkplatz liegt direkt gegenüber der Gaststätte "Annas Hof", dem
früheren Erbgericht. Wir folgen der Markierung
in Richtung Stiller Grund und dem
Fels Gohrisch. Der Weg führt an einer Gärtnerei aufwärts, vor
uns sehen wir schon den Gohrisch. Blicken wir zurück, haben wir eine
wunderschöne Aussicht über den Kurort Gohrisch und dem dahinter
liegenden Lilienstein.
Jetzt verlassen wir den markierten Weg und gehen nach links über Holzstufen steiler bergauf. Nach kurzer Zeit kreuzen wir einen breiteren Weg, dem wir nach rechts nur wenige Meter folgen, um dann anschließend wieder links abzubiegen. Nach ca. 30 m geht es ein weiteres Mal nach links und ein Wegweiser zeigt uns schon den direkten Aufstieg zum Gohrisch rechts von uns an. Es bieten sich jetzt 2 Möglichkeiten für den Aufstieg: links der schwierigere aber interessantere Aufstieg durch die Falkenschlucht, der ein wenig Trittsicherheit erfordert und rechts der leichtere Aufstieg auf das Gipfelplateau. Oben angekommen geheb wir zunächst nach links zur Wetterfahnenaussicht. Die jetzige Wetterfahne wurde 1985 aufgestellt und ist die insgesamt 6. Fahne auf dem Gohrisch. Die Aussicht von hier ist fantastisch: Man sieht den Lilienstein, die Rathener Felsen sowie die beiden Bärensteine, den Pfaffenstein mit der Barbarine sowie den Quirl und die Festung Königsstein.

Weite Blicke...
Nachdem wir die herrliche Aussicht genossen haben gehen wir den gleichen Weg
wieder zurück, bis wir wieder an der Stelle angekommen sind, auf der wir
das Plateau betreten haben, gehen aber weiter bis zur kleinen Schutzhütte,
die an dieser Stelle 1998 wieder erbaut wurde. Von hier aus beginnt der Abstieg
auf der Westseite des Gohrisch. Teilweise über steile Holzstufen geht es
schnell bergab. Kurz vor der Straße am Fuß des Tafelbergs treffen
wir auf eine Weggabelung und wir müssen uns links halten. Ab jetzt ist der
Weg mit
markiert. Wir queren
die Straße und den Parkplatz und steigen auf zum Papststein.
Zunächst geht es steil bergauf über lange Stufenreihen, später
über in den Fels eingelassene Eisenstufen. Bereits beim Aufstieg bieten
sich herrliche Ausblicke in die nähere Umgebung.
Oben angekommen läd die Gaststätte auf dem Papststein zu einer Rast ein. Man sollte aber auf jeden Fall noch weiter bis ganz hinauf auf den Tafelberg gehen, um den herrlichen Ausblick nach Süden und Osten zu genießen. Schon 1883 wurde der erste Aussichtsturm auf dem Papststein errichtet. Seit 1969 steht der weiße Feuerwachturm auf dem Felsen. Anschließend geht es mit dem Abstieg durch eine feuchte Schlucht weiter. Wenn wir auf einem Sattel auf eine Wegkreuzung treffen verlassen wir den markierten Weg und gehen weiter auf dem leicht ansteigenden Weg Richtung Kleinhennersdorfer Stein.
Nachdem wir wieder eine sandige Kreuzung passiert haben beginnt der Aufstieg zu
den Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein, von denen die Lichterhöhle
die Größte ist. Die Höhlen sind ein wenig schwer zu finden, am
Besten folgt man den zahlreichen anderen Wanderern. Nach der Besichtigung der
Höhlen, die besonders Kindern spasst macht, gehen wir zurück bis zur
sandigen Kreuzung und biegen dann links Richtung Kleinhennersdorf ab. Am
Waldrand treffen wir auf die Wegmarkierung
, der wir rechts folgen. Jetzt laufen wir immer am
Wiesenrand entlang und können wieder eine herrliche Aussicht auf den
kleinen Ort Kleinhennersdorf sowie die hintere Sächsische Schweiz
genießen. Nach dem Wildgehege biegen wir bei der nächsten
Wegkreuzung nach links ab. Ab jetzt ist der Weg
markiert.
Wenn wir bei einigen Häusern auf einen kleinen Platz treffen verlassen wir
wieder den markierten Weg und laufen halb rechts einen kleinen Betonweg
abwärts. In einer Linkskurve gehen wir jetzt am Wegweiser den
Hans-Förster-Weg oder auch Weinleitenweg weiter. Wir passieren den
Lastenaufzug der Berggaststätte des Papststeines und treffen dann kurz
danach wieder auf die Straße, der wir zurück nach Gohrisch folgen.
Teilweise bietet sich die Möglichkeit, auf kleinen Trampelpfaden abseits
der Straße zu laufen.
(c) Michael Schlenstedt