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Eine kurze Wanderung auf den zerklüfteten Rauenstein, von dem aus sich hervorragende Aussichten auf die Rathener Elbwände mit der Bastei bieten. Über zahlreiche Stiegen und Eisenleitern kann der langgestreckte Grat des Rauensteins erkundet werden.
| Start / Ziel: | Kurort Rathen (Oberrathen) | Parken: | Parkplatz an der Elbe, kostenpflichtig. |
| Einkehren: | Einige Gaststätten in Rathen, Gaststätten auf der Lasse, Berggaststätte auf dem Rauenstein | Anfahrt: | Mit dem Auto über die B172 bis Pirna, dann links weiter bis Struppen und über Weißig nach Oberrathen. Mit der S-Bahn S1 ab Dresden bis Oberrathen. |
| Länge: | 5 - 6 km | Höhenprofil: | ![]() |
| Gehzeit: | 2,5 - 3 Stunden | ||
| Anspruch: | Leicht, festes Schuhwerk empfohlen | ||
| GPS: | Track: Wanderung010.gpx, GoogleEarth: Wanderung010.kml | Besonderes: | Aussicht vom Rauenstein |
| Literatur: | Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz Band 2, ISBN: 3-934514-09-X | Karten: | TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Vordere Sächs. Schweiz 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Die Bastei 1:10.000 (Rolf Böhm) |
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| Für größere Darstellung hier klicken. (c) Landesvermessungsamt Sachsen, Tk 1:25.000 (c) MagicMaps GmbH, Sachsen 3D. Das interaktive Kartenwerk | Für größere Darstellung hier klicken. Powered by Google.com |

Blick auf die Bastei vom Rauenstein aus
Die heutige Tour startet direkt am Bahnhof in Oberrathen. Wer mit dem Auto
angereist ist, geht vom Parkplatz an der Elbe ein Stück aufwärts biß
zum Bahnübergang und ist dann ebenfalls am Startpunkt der Wanderung
angelangt. Wir folgen zunächst der Markierung
durch den Ort Oberrathen und
halten uns rechts. Bald erreichen wir eine Wiese, von der sich bereits ein
fantastischer Blick auf die Rathener Felsen mit der Bastei bietet. Wir gehen in
den Wald hinein und biegen nach etwa 2 Minuten vom Weg rechts ab zu den
Laasensteinen. Nach einer kleinen Steigung haben wir die Felsengruppe erreicht.
Von hier aus geht es links weiter über einen kleinen, unscheinbaren
Trampfelpfad durch ein kleines Waldstück. An der Waldecke stoßen wir
auf eine große Wiese. Hier gehen wir immer am Waldrand entlang bis zum
höchsten Punkt der Weise und überqueren die Wiese dann ohne Weg bis
zur gegenüber liegenden Waldecke, von der wieder ein Weg unmarkiert
weiterführt (siehe Karte). Wir wandern um das Westende des Rauensteins
herum, bis wir auf den von Wehlen kommenden Wanderweg mit der Markierung
treffen. Wir gehen nur
einige Meter nach links, um dann gleich wieder rechts abzubiegen und den
unscheinbaren, aber geologisch interessanten Pudelstein zu umrunden. Wenn man
genau hinschaut erkennt man auf dem Felsen des Pudelsteins lauter kleine
Brauneisenwarzen (besonders gut zu erkennen beim gelben Naturdenkmal-Schild).
Aus diesem Grund wurde der Felsen auch 1979 unter Schutz gestellt.

Einer von zahlreichen Felsblöcken im Wald
Nachdem wir den Pudelstein umrundet haben biegen wir kurz links ab, um dann
rechts am Wegweiser dem Weg auf den Rauenstein, wieder mit der Markierung
, zu folgen. Es geht
über einen Waldweg steil bergauf, wobei sich schon beim Aufstieg
fantastische Blicke auf die Bastei und die nahe gelegenen Bärensteine
bieten. Oben auf dem Felsen geht es in ständigem Auf und Ab über
zahlreiche Stiegen und Tritte entlang des Rauensteingrates. Es bieten sich
zahlreiche wunderschöne Ausblicke. Am Ende des Gipfelgrates befindet sich
die Gaststätte auf dem Rauenstein, die zu einer Pause einlädt. Der
Weg zur Gaststätte ist auf dem Gipfel auch ausgeschildert.
Zum Abstieg muss man von der Gaststätte ein kurzes Stück zurück gehen, um dann rechts hinab zu steigen. Unten angekommen bietet sich an einer Kreuzung die Möglichkeit, noch den Nonnenfelsen zu umrunden. Anschließend geht es weiter zurück in Richtung Rathen. Wenn wir wieder an der aussichtsreichen Stelle der ersten Wiese angekommen sind, wählen wir einen etwas anderen Rückweg rechts in Richtung der Gaststätte Laasenperle. Die Rathener Felsen und den Bahnhof immer im Blick erreichen wir nach kurzer Zeit wieder den Ausgangspunkt.
(c) Michael Schlenstedt