Wanderung No. 10

Zusammenfassung:

Eine kurze Wanderung auf den zerklüfteten Rauenstein, von dem aus sich hervorragende Aussichten auf die Rathener Elbwände mit der Bastei bieten. Über zahlreiche Stiegen und Eisenleitern kann der langgestreckte Grat des Rauensteins erkundet werden.

Tourdaten:

Start / Ziel: Kurort Rathen (Oberrathen) Parken: Parkplatz an der Elbe, kostenpflichtig.
Einkehren: Einige Gaststätten in Rathen, Gaststätten auf der Lasse, Berggaststätte auf dem Rauenstein Anfahrt: Mit dem Auto über die B172 bis Pirna, dann links weiter bis Struppen und über Weißig nach Oberrathen. Mit der S-Bahn S1 ab Dresden bis Oberrathen.
Länge: 5 - 6 km Höhenprofil: Hoehenprofil
Gehzeit: 2,5 - 3 Stunden
Anspruch: Leicht, festes Schuhwerk empfohlen
GPS: Track: Wanderung010.gpx, GoogleEarth: Wanderung010.kml Besonderes: Aussicht vom Rauenstein
Literatur: Wander- & Naturführer Sächsische Schweiz Band 2, ISBN: 3-934514-09-X Karten: TK25 Wanderkarte Blatt 45 Sachs. Schweiz 1:25.000 (LVMA Sachsen); Vordere Sächs. Schweiz 1:15.000 (Sachsen Karthographie); Die Bastei 1:10.000 (Rolf Böhm)

Karten:

map
Für größere Darstellung hier klicken. (c) Landesvermessungsamt Sachsen, Tk 1:25.000 (c) MagicMaps GmbH, Sachsen 3D. Das interaktive Kartenwerk Für größere Darstellung hier klicken. Powered by Google.com

Wegbeschreibung:

Bild 1
Blick auf die Bastei vom Rauenstein aus
Die heutige Tour startet direkt am Bahnhof in Oberrathen. Wer mit dem Auto angereist ist, geht vom Parkplatz an der Elbe ein Stück aufwärts biß zum Bahnübergang und ist dann ebenfalls am Startpunkt der Wanderung angelangt. Wir folgen zunächst der Markierung Roter Strich durch den Ort Oberrathen und halten uns rechts. Bald erreichen wir eine Wiese, von der sich bereits ein fantastischer Blick auf die Rathener Felsen mit der Bastei bietet. Wir gehen in den Wald hinein und biegen nach etwa 2 Minuten vom Weg rechts ab zu den Laasensteinen. Nach einer kleinen Steigung haben wir die Felsengruppe erreicht. Von hier aus geht es links weiter über einen kleinen, unscheinbaren Trampfelpfad durch ein kleines Waldstück. An der Waldecke stoßen wir auf eine große Wiese. Hier gehen wir immer am Waldrand entlang bis zum höchsten Punkt der Weise und überqueren die Wiese dann ohne Weg bis zur gegenüber liegenden Waldecke, von der wieder ein Weg unmarkiert weiterführt (siehe Karte). Wir wandern um das Westende des Rauensteins herum, bis wir auf den von Wehlen kommenden Wanderweg mit der Markierung Gelber Strich treffen. Wir gehen nur einige Meter nach links, um dann gleich wieder rechts abzubiegen und den unscheinbaren, aber geologisch interessanten Pudelstein zu umrunden. Wenn man genau hinschaut erkennt man auf dem Felsen des Pudelsteins lauter kleine Brauneisenwarzen (besonders gut zu erkennen beim gelben Naturdenkmal-Schild). Aus diesem Grund wurde der Felsen auch 1979 unter Schutz gestellt.

Bild 2
Einer von zahlreichen Felsblöcken im Wald
Nachdem wir den Pudelstein umrundet haben biegen wir kurz links ab, um dann rechts am Wegweiser dem Weg auf den Rauenstein, wieder mit der Markierung Gelber Strich, zu folgen. Es geht über einen Waldweg steil bergauf, wobei sich schon beim Aufstieg fantastische Blicke auf die Bastei und die nahe gelegenen Bärensteine bieten. Oben auf dem Felsen geht es in ständigem Auf und Ab über zahlreiche Stiegen und Tritte entlang des Rauensteingrates. Es bieten sich zahlreiche wunderschöne Ausblicke. Am Ende des Gipfelgrates befindet sich die Gaststätte auf dem Rauenstein, die zu einer Pause einlädt. Der Weg zur Gaststätte ist auf dem Gipfel auch ausgeschildert.

Zum Abstieg muss man von der Gaststätte ein kurzes Stück zurück gehen, um dann rechts hinab zu steigen. Unten angekommen bietet sich an einer Kreuzung die Möglichkeit, noch den Nonnenfelsen zu umrunden. Anschließend geht es weiter zurück in Richtung Rathen. Wenn wir wieder an der aussichtsreichen Stelle der ersten Wiese angekommen sind, wählen wir einen etwas anderen Rückweg rechts in Richtung der Gaststätte Laasenperle. Die Rathener Felsen und den Bahnhof immer im Blick erreichen wir nach kurzer Zeit wieder den Ausgangspunkt.

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